MR-Brillen

Mixed-Reality für den hohen Anspruch

Wenn unsere Augen 3D-Hologramme und reale Gegenstände nicht mehr unterscheiden können, dann sprechen wir von Mixed Reality. Um solch komplexe, virtuelle Darstellungen zu erzeugen, benötigen Tech-Giganten wie Microsoft etwas mehr Hardware als eine simple Datenbrille.

Während letzteres quasi nur einen Bildschirm vor den Augen erzeugt, projizieren Mixed-Reality Anwendungen wie die Hololens 2 oder auch die Magic Leap One hochmoderne 3D-Grafiken. Ganz unabhängig, ob Beruf, Freizeit oder auch zur Unterhaltung: Wenn das Konzept der Mixed-Reality Brille erst einmal richtig funktioniert, ist es unaufhaltbar!

Oktober 2019: Die aktuell besten MR-Brillen

1. Microsoft zieht mit der Hololens auf Platz 1

Mit der Hololens 2 schlägt Microsoft Konkurrenz wie die Magic Leap One oder die Meta 2 um Längen. Entscheidend bei der Mixed-Reality-Brille: Holographische Darstellungen im realen Sichtfeld. Diese sehen nicht nur echt aus, sondern lassen sich ganz simple berühren, greifen und bewegen. 

Vergrößertes Sichtfeld, ergonomische Form und effizienteres Eye-Tracking unterscheiden die Hololens 2 von Vorgängermodell. Die 3500Euro teure Brille eignet sich teilweise schon für den Endverbraucher, gewinnt aber gerade auf dem Arbeitsmarkt immer mehr an Bedeutung!

2. Magic Leap One für den Endverbraucher

Der größte Konkurrenz für Microsoft heißt Magic Leap und landete im Frühjahr 2018 mit der Magic Leap One einen echten Kracher. Diese MR-Brille konzentriert sich ausschließlich auf den Endverbraucher. Das heißt unter anderem mehr Apps, mehr Unterhaltung und vor allem mehr Spaß durch visuelle Anwendungen.

Gerade unter diesem Aspekt zeichnet Magic Leap die simple, aber kreative Bedienung sowie ein verhältnismäßig großes Sichtfeld aus. Während die 2300 Euro teure Smart Glass die erste Hololens deutlich schlägt, ist der Microsoft Nachfolger in fast allen Belangen stärker!

3. META 2 nutzt Schwachstelle von Microsoft und Magic Leap

Inmitten des Silicon Valley finden wir ein Unternehmen, welches dem größten Nachteil der Hololens und Magic Leap entgegen wirken kann: Dem Projektionsfeld. Denn die visuell eingeschränkte Sicht von Mixed-Reality-Brillen ist aktuell eines der größten technologischen Probleme der Smart Glasses. 

Durch Größe sowie Hardwareunterstützung überzeugt die Meta 2 mit dem weitesten Projektionsfeld(90 Grad) des gesamten AR/MR Marktes. Das zieht allerdings auch Nachteile mit sich. Die Meta 2 projiziert zwar tolle, bildechte Hologramme, muss allerdings mit einem Computer verbunden werden. Die 1800 Euro teure Brille ist sehr groß und im Vergleich verhältnismäßig schwer.

Mixed-Reality für Endverbraucher oder Unternehmen?

Dass die Smart Glass noch keinen Marktdurchbruch gefeiert hat, ist kein Geheimnis. Kleine technische Fehler, teure Preise und teilweise wenig Funktionalität geben der Smart Glass noch kein grünes Licht. Anders sieht das auf dem Arbeitsmarkt aus. Denn gerade hier benötigt eine MR/AR-Brille nicht unbedingt zahlreiche Funktionen, sondern vielmehr technischen Fokus und das nötige Know How. Vorrangig in der Innenarchitektur findet Mixed-Reality immer mehr an Beliebtheit. Aber auch im Medizinstudium können MR-Brillen immer häufiger zu Übungszwecken genutzt werden. 

Die Vorstellung eines Ego-Shooter Spiels oder Anwendungen zwischen den eigenen vier Wänden ist einfach revolutionär und hat großes Potenzial. Denn bereits heute können Microsoft und Co. bereits coole, nützliche Apps und Anwendungen präsentieren. Egal ob als Assistent im Alltag oder zur reinen Unterhaltung: Mixed-Reality kann bereits auf der Arbeit und verstärkt auch Zuhause helfen oder assistieren!

 

Mixed Reality als Smart Glasses der Zukunft?

Zu viele Faktoren wie Größe, Gewicht oder Design sprechen aktuell noch gegen Mixed-Reality Brillen wie Hololens oder der Leap One. Aber auffällige Look hat einen Grund: Hinter den Mixed-Reality Anwendungen stecken so technologisch überzeugende Hardwareanwendungen, die man aktuell nicht einfach in einer normalen Brille verstecken kann. Trotzdem werden monatlich Millionen in Mixed-Reality Anwendungen investiert! Warum? 

Jeden Tag überschreitet unsere Technologie neue Grenzen und wird noch ein kleines bisschen besser. Prozessoren werden leistungsstärker, Speicherplatz wird größer, wobei die echten Maßeinheiten jeweils genauso klein bleiben. Gerade das spricht für die Zukunft von Mixed-Reality: Eine in Maßeinheiten immer kleine, und trotzdem leistungsstärkere, Technik in Mixed-Reality Brillen. Und sobald diese Technik das Design einer normalen Brille annehmen kann, beschreibt Smart Glasses neben dem Smartphone ein weiteres Technologiedenkmal!